Du willst dir eine Landing Page selber erstellen, weißt aber nicht, wie du vorgehen sollst? Hier zeige ich dir die besten Tools und die Strategie dahinter!

Erstelle dir selbst eine Landing Page

Im letzten Blogpost hast du die 5 Gründe gelernt, warum du unbedingt eine Landing Page brauchst. Wie genau die optimale Landing Page aussieht, erfährst du hier.

Der einfachste Weg

Wenn du es dir ganz einfach machen möchtest, nutzt du eine Vorlage von diversen Anbietern z.B. Leadpages (LeadPages.net). So sparst du dir viel Arbeit, es geht relativ schnell, die Vorlagen sind getestet und funktionieren. Ich selbst nutze zu 90% die genialen Vorlagen von Leadpage. Text und Bild ändern, veröffentlichen und los gehts.

Leadpage Vorlagen

Der individuelle Weg

Kannst du etwas mehr Zeit investieren und möchtest deine Landing Page individueller gestalten, so kannst du dir auf dem Leadpages Marktplatz (https://www.leadpages.net/templates) Ideen holen und dann anhand der folgenden 7 Schritte mit jedem beliebigen Programm loslegen.

1.) Schritt – Wunschkunde kennen

Wichtig ist, dass du bevor du beginnst dir eine Landing Page zu erstellen, noch einmal deinen Wunschkunden zu Rate holst. Mache dir bewusst, wer genau dein Wunschkunde ist, welche Bedürfnisse er hat, wie er tickt und was er überhaupt nicht mag. Ein super Trick ist, dir einen ganz bestimmten Menschen vorzustellen. Das kann ein früherer Kunde sein, mit dem du sehr gern zusammengearbeitet hast oder einer, mit dem du gern einmal arbeiten würdest. Hab ihn dann immer im Hinterkopf und frage dich, würde ihm dies gefallen, würde es ihn zum Kaufen anregen und erfüllt es seinen Bedarf?

2.) Schritt – Headline kreieren

Kommen wir nun zum detaillierten Aufbau deiner Landing Page:

Starte mit einer passenden Headline. Die Kriterien für die perfekte Headline schauen wir uns im nächsten Blogpost an. Nur schon einmal so viel vorab: Wenn die Headline deinen Wunschkunden nicht sofort in den Bann zieht, dann brauchst du gar nicht weitermachen. Also überlege dir schon jetzt ein paar Headlines, denn das ist ein längerer Prozess.

Bist du beim Lesen auch gerade berührt? Genau so soll es deinem Wunschkunden gehen

3.) Schritt – Emotionen anregen

Als nächstes folgt dein Verkaufstext. Gerade, wenn du neu mit deinem Business startest, bist du sicherlich Feuer und Flamme für deine Skills und deine Technik. Deine neue Kamera mit diesem Objektiv ist der Hammer. Die Fotos werden gestochen scharf und erst die Farben… Meinst du, das interessiert deinen Wunschkunden? Bestimmt, doch löst das sein Problem nicht!

Er steht vielleicht vor dem größten Tag seines Lebens. Er weiß auch, dass das Fest schneller als ihm lieb ist, vorüber sein wird und naja, die Fotos, die sein Vater immer macht, bestimmt nicht alle Ereignisse und Emotionen einfangen, an die er sich später gern erinnern würde. Darum braucht er dringend einen professionellen Fotografen oder noch besser einen Videografen.

Genau diese Geschichte sollte dein Wunschkunde lesen, wenn er auf deine Landing Page kommt. Du solltest ihm versichern, dass er sein Fest genießen kann, sich nicht um die Dokumentation kümmern braucht und am Ende ein tolles Erinnerungsstück von dir bekommen wird. Dieses kann er dann auch der Oma zeigen, die sicherlich ein großzügiges Geldgeschenk macht, doch selbst nicht kommen kann. Sie wird sich so sehr über das Video freuen, über den Moment, als dein Wunschkunde die Hochzeitstorte anschneidet. Sie wird Freudentränen in den Augen haben und mit ihrem Enkel zusammen glücklich sein… Bist du beim Lesen auch gerade berührt? Genau so soll es deinem Wunschkunden gehen. Rege seine Emotionen an!

Hole deinen Wunschkunden genau dort ab, wo er gerade steht und gib ihm das Versprechen, dass du sein Problem lösen wirst. Formuliere dabei genau so, dass dein Wunschkunde sofort seinen unbedingten Bedarf an deiner Dienstleistung oder deinem Produkt sieht. Optimaler Weise kann er sich gar nicht vorstellen, dass es ohne dich gehen wird.

Landingpage erstellen

4.) Schritt – Verstand ansprechen

Anschließend gibst du ihm Argumente, warum genau du der Richtige bist. Das können Arbeitsproben in Form von Bildern oder Videos, Empfehlungen von zufriedenen Kunden und eine Geld-zurück-Garantie sein. Bei Online Produkten kannst du auch eine 30-Tage Testversion anbieten. Ist dein Kunde nicht zufrieden, erhält er innerhalb von 30 Tagen sein Geld zurück.

Gib ihm sachliche Fakten, sodass er sich vollkommen sicher mit dir fühlt, dein Produkt genau das Richtige für ihn ist oder du der Beste für die Lösung seines Problems bist.

Du kannst auch häufig gestellte Fragen auflisten und beantworten. So braucht nicht jeder Kunde die gleichen Fragen stellen. Du schlägst damit zwei Fliegen mit einer Klappe: dein Wunschkunde bekommt die Informationen, die er braucht und du sparst dir Zeit beim Fragen Beantworten.

Fordere zum Kauf auf

5.) Schritt – Zur Handlung auffordern

Erst jetzt, und dafür sehr deutlich, forderst du deinen Wunschkunden zum Kaufen auf. Nutze dafür folgende Formulierung: „Klicke jetzt auf den Button, damit…“. Man nennt dies Begründungskondition.

Bleiben wir beim Beispiel Hochzeitsfotografie. Deine Aufforderung könnte dann wie folgt lauten: „Klicke jetzt auf den Button, damit jeder Moment deines größten Tages dir auch in vielen Jahren noch Glücksgefühle bereitet!“ Oder, wenn du einen sarkastischeren Ton anschlagen möchtest: „Klicke jetzt auf den Button, damit du in sieben Jahren noch weißt, wie entspannt ihr vor den drei Kindern einmal wart!“ Auch hier wieder: Was passt zu deinem Wunschkunden!?!

Nach der Aufforderung folgt der Call-to-Action Button. Der Button kann zum Kaufen auffordern, dazu, dir eine Anfrage zu schicken oder was zu deinem Thema passt.

Entweder im Text kurz vor dem Button oder auf der Seite, die sich durch den Button-Klick öffnet, kommunizierst du deinen Preis. Das ist ganz wichtig! Erst muss dein Wunschkunde erkannt haben, dass er dich oder dein Produkt unbedingt benötigt. Hast du das geschafft, ist der Preis nebensächlich.

Also habe immer folgende Formel im Kopf: Nutzen vor Preis (NVP)!

6.) Schritt – Verknappung

Natürlich steht dein Angebot nicht unendlich zur Verfügung, ob zeitlich, in der Menge oder zu diesem Preis. Mache das deinem Wunschkunden klar. Er soll sich jetzt entscheiden! Zeige ihm die Konsequenzen auf, wenn er sich nicht jetzt entscheidet. Das kannst du mit Bedacht über (künstliche) Verknappung machen. Dein Angebot gilt nur in einem bestimmten Zeitraum oder für Anzahl x Käufer. Mach ihm etwas Angst vor der Verzögerung seiner Entscheidung. Aber es muss eben zu dir und deinem Produkt passen.

7.) Schritt – Finaler Call-to-Action

Und dann fordere deinen Wunschkunden noch einmal ganz klar und deutlich auf, das zu tun, was du möchtest! Wenn du alle Schritte befolgt hast, hat dein Wunschkunde keine andere Wahl mehr, als genau dies auch zu tun!

SCHNELL ZUR PERFEKTEN LANDING PAGE

gratis Videokurs

Am 9. Juni 2017 startet ein kostenloser Videokurs. Tools, Strategien, Vorlagen und vieles mehr zur perfekten Landing Page!
Gib einfach deine E-Mail Adresse ein und drücke auf den Button, damit ich dir beim Start die Zugangsdaten senden kann!

FAZIT:

Beschäftige dich mit dem Aufbau einer Landing Page. Überlasse es nicht dem Zufall, sondern halte dich an diese 7 Schritte und du wirst die meisten Besucher in Kunden verwandeln. Der schnellste Weg ist tatsächlich die Verwendung von Vorlagen bei Leadpages. Wenn du Fragen zu diesem großen Thema hast, hinterlasse gerne einen Kommentar.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich dir hier auf dem Blog und auch auf meinem Podcast ganz viel weitere Tipps zu Landing Pages mitgeben. Des Weiteren findet im Juni ein kostenloser Videokurs zum Thema Landing Pages statt. Trag dich hier oben gleich ein, und ich werde dich informieren, sobald die 3-teilige Videoserie kostenlos online geht.



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